Hundeosteopathie


Schon die Urväter A.T. Still und G. Sutherland verstanden es den Körper als eine Einheit zu sehen. Eine Störung in einem Teil des Körpers wird nicht auf ein einzelnes Organ oder dessen Funktion reduziert, es beeinflusst den gesamten Körper. Als Beispiel dient hier eine Patellaluxation am linken Knie. Durch die Luxation kommt es linksseitig zur Lahmheit. Wegen der daraus resultierenden Gewichtsumverteilung kommt es aber vorne rechts zur Überbelastung. Durch diese Umverteilungen der Lasten kommt es daher zu Spannungsunterschieden in der Muskulatur und in den Faszien. 
Aufgabe des Osteopathen ist es, Funktionsstörungen aufzuspüren und mittels verschiedener osteopathischer Techniken zu lösen. 

Zu den Techniken gehören die cranio-sacrale, viszerale und die parietale Technik.

Zudem findet die Faszientherapie großen Einsatz in der osteopathischen Behandlung.


Säulen der Osteopathie

Parietales System 

Viszerales System

Craniosakrales System

Faszien-therapie

Alle Körperstrukturen sind umgeben von bindegewebsartigen Hüllen, den sogenannten Faszien. Diese kann man sich als großes Netz im Körper vorstellen, die alles miteinander verbinden, aber auch trennen. Treten Dysfunktionen in Organen oder im Bewegungsapparat auf, verkleben Faszien sehr gerne. Dies führt zu Bewegungseinschränkungen, die dann auch in Körperregionen auftauchen, die eigentlich weiter weg liegen als die akute Problematik. Diese Einschränkungen fühlt der Osteopath und kann sie mittels verschiedener Faszientechniken lösen. Diese Form der Behandlung wird oftmals sehr genossen.